TL;DR. Sensor Tower veröffentlicht nirgends auf der Website Preise — jeder Plan läuft über eine Demo-Anfrage auf Custom-Quote-Basis, bestätigt durch einen Check von sensortower.com am 16. August 2026. Das Kernprodukt, App Performance Insights, deckt Downloads, Revenue, aktive Nutzer, Keyword-Rankings und Search-Ads-Daten ab, aber nichts fürs Bearbeiten von Metadaten, Generieren von Screenshots oder Pushen von Änderungen in App Store Connect. Wer eine Zahl will, bevor er mit Sales spricht: AppRadar und MobileAction veröffentlichen Tiers ab 69 €/Monat bzw. 15 $/Monat, und Marteso hat einen kostenlosen Tier plus einen Pro-Plan für 18 €/App/Monat — alle am selben Tag auf den jeweiligen eigenen Seiten verifiziert.

Wer nach “Sensor Tower Preise” oder “was kostet Sensor Tower” gesucht hat, kennt den frustrierenden Teil bereits: Es gibt keine Zahl zu finden. Wir haben sensortower.com am 16. August 2026 direkt geprüft, um zu bestätigen, dass das kein Versehen unsererseits ist — es ist die Verkaufsstrategie.

Was kostet Sensor Tower tatsächlich?

Es gibt keine veröffentlichte Zahl. Die Preisseite sagt schlicht: “We customize pricing plans for each customer — get in touch to find your perfect fit.” Der einzige Weg zu einer Zahl ist, eine Demo anzufragen und mit Sales zu sprechen.

Das ist bei Enterprise-Software nicht unüblich, spielt aber eine Rolle, wenn man als indie Entwickler Optionen an einem Nachmittag vergleichen will. Jedes andere Tool in diesem Bereich, das sich an Solo-Entwickler richtet — Marteso, AppRadar, MobileAction — listet echte Tiers und Preise auf der eigenen Website. Sensor Tower tut das nicht, und allein das zeigt, für wen der Sales-Motion gebaut ist: Teams mit Budget-Verantwortlichem und Procurement-Prozess, nicht ein Entwickler mit Kreditkarte.

Was bekommt man für das Geld überhaupt?

Sensor Towers Homepage beschreibt das Kernprodukt, App Performance Insights, als Abdeckung von “downloads, revenue, RPD; active users, sessions, and time spent; keyword rankings, app ratings and reviews, search ads, and more.” Das ist eine Market-Intelligence- und Analytics-Schicht — sie zeigt, was mit der eigenen App und den Apps der Konkurrenz passiert.

Was auf der ganzen Website nirgends erwähnt wird: das Bearbeiten von Titel, Subtitle oder Keyword-Feld, das Generieren lokalisierter Screenshots oder das Zurückschreiben von irgendetwas in App Store Connect. Sensor Tower verkauft zusätzlich separate Module — Advertising Insights, Gaming Insights, Pathmatics (Ad-Spend-Daten), Audience Insights, Web Insights und einen MCP-Server — offenbar alle nach demselben Custom-Modell bepreist. Für indie Entwickler ist die relevante Frage nicht, welches dieser Module am beeindruckendsten ist, sondern ob man überhaupt eine Research-Schicht braucht oder ein Tool, das auf Basis der Erkenntnisse auch handelt.

Warum listet Sensor Tower keine Preise?

Sensor Tower verkauft mehrere Produkte über Enterprise- und Mid-Market-Accounts hinweg, oft gebündelt nach Seats, Modulen und Datenvolumen statt einer flachen Pro-App-Gebühr. Custom-Quoting ist bei dieser Art von Sales-Motion Standard. Das ist kein Warnsignal — nur ein Hinweis darauf, wer als Käufer erwartet wird. Und das lohnt sich zu wissen, bevor man einen Nachmittag in einen Demo-Call investiert, um eine Zahl zu erfahren, die ein 69-€/Monat-Konkurrent von Anfang an gezeigt hätte.

Was sollte man im Sales-Call abklären, falls man weitermacht?

Wenn Sensor Towers Datentiefe wirklich gebraucht wird, lohnt es sich, mit konkreten Fragen statt einem allgemeinen “was kostet das” reinzugehen:

  • Welche(s) konkrete(n) Modul(e) wird gebraucht — nur App Performance Insights, oder gebündelt mit Advertising oder Audience Insights?
  • Wird pro App, pro Seat oder als flache Account-Gebühr abgerechnet?
  • Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit, und ist monatliche Abrechnung überhaupt verfügbar?
  • Ist historische Daten im Quote enthalten, oder ist das ein separates Add-on?

Was sind die Alternativen mit transparenten Preisen?

Wer lieber eine Zahl sieht, bevor er telefoniert: Drei Tools veröffentlichen echte Tiers.

ToolEinstiegspreis (verifiziert)Was man im Einstiegs-Tier bekommt
Sensor TowerNicht veröffentlicht — nur QuoteCustom, abhängig vom/von den Modul(en)
MobileAction (ASO Intelligence, Lite)15 $/Monat100 Keywords, 5 Apps, 3 Monate Historie
AppRadar (Essentials)69 €/Monat500 Keywords, 2 Apps, Review-Reply-Management
Marteso (Starter)0 € für immer1 App, 50 Keywords, tägliche Rank-Updates, 3 Konkurrenz-Apps
Marteso (Pro)18 € pro App/Monat500 Keywords, AI-Metadaten-Optimizer, unbegrenztes Konkurrenz-Tracking, App Store Connect-Integration

Die Zahlen zu AppRadar und MobileAction sind so geprüft und datiert wie in unserem vollständigen AppRadar-vs-MobileAction-Vergleich vom 14. August 2026 — dort direkt nachsehen, wenn aktuelle Zahlen gebraucht werden, da sich Vendor-Preise ohne Ankündigung ändern. Die Marteso-Zahlen oben stehen so auf marteso.com, geprüft am 16. August 2026.

Keines dieser drei Tools ersetzt Sensor Towers Download- und Revenue-Schätzungen für fremde Apps — das ist eine echte Lücke, wenn kompetitive Marktgrößenbestimmung Teil des Jobs ist. Wer aber vor allem die eigenen Keyword-Ranks tracken, Lücken finden und die eigenen Metadaten fixen will, braucht keinen Sales-Call, um den Preis zu erfahren.

Wo Marteso passt, und wo nicht

Volle Transparenz: Marteso ist unser eigenes Produkt, das sollte man wie jede Selbstbeschreibung eines Anbieters gewichten. Marteso verbindet sich direkt mit App Store Connect, sodass Keyword-Tracking, AI-gestützte Metadaten-Vorschläge und Lokalisierung in 20+ Sprachen am selben Ort passieren, an dem man auch handelt — verifiziert gegen marteso.com und marteso.com/docs am 16. August 2026. Es ist iOS-only und macht Sensor Towers Drittanbieter-Download- oder Ad-Spend-Schätzungen nicht. Wer für den Job kompetitive Marktintelligenz über ein Portfolio fremder Apps braucht, für den ist Sensor Towers Scope gebaut — das versucht Marteso nicht zu erreichen.

Für ein breiteres Feld an Optionen jenseits dieser beiden siehe die sechs ASO-Tools, die indie iOS-Entwickler tatsächlich evaluieren, sowie unsere Vergleiche zu AppFollow und Komori vs. Appfigures für weitere Perspektiven.

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